Woher hat der Schützinger Weg eigentlich seinen Namen? Was gibt es alles zu sehen, wenn Sie von den Uferstufen auf das Festland blicken? Und wo befand sich früher das große Reich der Eisenbahner mit der Rotunde und den Lockschuppen? All das und noch viel mehr über die Geschichte der Hinteren Insel und über den Einfluss der Eisenbahn auf diese werden Sie erfahren, wenn Sie bei einem Besuch der Lindauer Gartenschau den Audioguide im Fairführer anhören.

Der Audioguide beschäftigt sich aber nicht nur mit der Geschichte der Hinteren Insel, sondern auch mit den Gärten und den Ausstellern. Erfahren Sie zum Beispiel, wie der Lindauer Verein „Move“ den Skateplatz selbst gebaut hat oder warum die französische Stadt Chelles mit einem eigenen Garten repräsentiert ist. Und hören Sie, welche Bedeutung die Farbe Blau für den Maler Marc Chagall hatte.

Alle Hörstücke wurden eingesprochen von der Lindauer Schauspielerin Sabine Lorenz und von Rüdiger Wenk, der seine Stimme normalerweise dem ORF in Vorarlberg verleiht. Alle Stationen sind zwischen anderthalb und zweieinhalb Minuten lang. So lange eben, wie sie spannend sind.

Und wenn Sie sich überlegen, ob es sich lohnt, einen der sechs Freunde der Gartenschau zu besuchen, zum Beispiel den Obsthof in Schlachters, die Hausbachklamm in Weiler-Simmerberg oder den Lindenhofpark ganz in der Nähe, dann können Sie sich vorab informieren, was es dort zu entdecken gibt. Nur so viel: Es lohnt sich.

Der Fairführer ist auch ein Reiseführer für nachhaltiges Leben

Nachhaltig erzeugte Lebensmittel im Supermarkt zu finden, ist angenehm einfach. Dabei helfen Siegel wie „Bio“ oder „Fair-Trade“. Schwieriger ist es, Produkte zu finden, die sowohl nachhaltig hergestellt wurden als auch vom Erzeuger um die Ecke kommen – und nicht aus Portugal oder Südamerika hertransportiert wurden. Vor allem dann, wenn man auf Reisen ist und sich in der näheren Umgebung gar nicht auskennt, ist die Suche sehr umständlich.

Einfacher und schneller geht es mit dem neuen Fairführer. Das ist ein digitaler Reiseführer, der sich – wie sein Name „Fair-Führer“ verrät – auf Nachhaltiges spezialisiert hat. Er macht sichtbar, welche Projekte, Institutionen, Unternehmen und Vereine in der direkten Nachbarschaft die Welt zu einem besseren Ort machen wollen, indem sie nachhaltig leben und produzieren und wirtschaften.

Der Fairführer lässt also aus nachhaltigen Dienstleistungen und Angeboten eigene Sehenswürdigkeiten werden. Dieser Teil der App ist sogar gratis nutzbar – im Gegensatz zu den Audioguides. Denn wie es sich für einen Reiseführer gehört, der sich an Touristen wendet, bietet der Fairführer auch hörbare Führungen zu Sehenswürdigkeiten in allen drei Ländern der großen Bodenseeregion an. Oder zum Beispiel auch zu den beiden Gartenschauen, die 2021 am Bodensee stattfinden.

Frisch zum Start sind die sogenannten „Pins“ auf der Übersichtskarte noch überschaubar. Wer der Meinung ist, dass das eigene Angebot im Fairführer nicht fehlen darf, der muss prüfen lassen, ob es die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Wer noch kein offizielles Nachhaltigkeitszertifikat hat, kann sich als sogenanntes “Fairbusiness” ausweisen lassen. Denn nach Rücksprachen mit Interessenten lautet eine frühe Erkenntnis des Fairführer-Teams: Das Bedürfnis, sich als ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige Unternehmung offiziell auszuweisen, ist groß. Vereine und Firmen möchten ihr Engagement natürlich auch den Kund:innen widerspiegeln. Genau dafür gibt es das Fairbusiness-Programm.

Weitere Informationen zur App:

Die App “FAIRFÜHRER” gibt es für die Betriebssysteme Android und iOS kostenlos im jeweiligen App-Store zu laden. Das Stöbern durch die Kategorien und Entdecken auf der Umgebungskarte ist gratis. Die Audioguides kosten dagegen Geld: Diese gibt es für die deutschen, schweizerischen und österreichischen Bodenseeregionen sowie für die beiden 2021 stattfindenden Gartenschauen – in Überlingen und Lindau. Informationen und Download-Links finden Interessierte im Internet unter www.fairfuehrer.com